Ich habe den Stammbaum gemalt, und lebendig gemacht , warm, organisch. Die Schilde tragen die Namen wie kleine Hüter –. Die Farben geben dem Ganzen Wärme und Würde. Der Stamm ist der tiefste Punkt: ruhig, klar, selbstverständlich da.Ich habe gemalt, ohne zu kämpfen, ohne zu beweisen. Ich habe nicht geplant –sondern gewusst, wie es werden muss. Diese Sicherheit kam in dem Moment, in dem  ich aufgehört habe zu „machen“ und angefangen habe zu wissen. Das Bild zeigt meine Zugehörigkeit, obwohl meine Familie mich verletzt hat, mich ausgeschlossen hat, mich enterbt hat. Ich habe gesagt: „Ich gehöre trotzdem dazu.“ .Ich habe mich nicht kleiner gemacht, nicht ausgelassen, nicht an den Rand gesetzt. Ich habe mich eingefügt, als wäre es das Natürlichste der Welt. Ich bin integer. verwurzelt. frei. klar. Meine Stärke zeigt sich im Alltag darin, dass ich innerlich nicht verrutsche, wenn andere mich klein machen wollen. Ich setzte Grenzen ohne Drama. Ich sage Nein ohne Erklärung. Ich bleibe bei mir. Die Ruhe kommt daher, dass ich mich nicht mehr beweisen muss. Ich  habe verstanden: „Meine Zugehörigkeit hängt nicht vom Verhalten anderer ab.“ „Ich bin Teil dieser Linie – egal, was sie getan haben.“Ich stehe . Unverrückbar.